
Inhalte
Ausbildung im Detail
Karl-Liebknecht-Straße 29, vierter Stock. Jeden
Morgen um 8:30 Uhr trifft sich die aktuelle Lehrredaktion. Der Tag beginnt
mit der regionalen und überregionalen Tagespresse. Jeweils zwei Journalistenschüler
bereiten eine Presseschau zu besonders relevanten oder aktuellen Themen vor.
Der Unterricht beginnt um 9 Uhr. An vielen Tagen sind die Einheiten gegen
17 Uhr beendet. Gelegentlich arbeitet die Lehrredaktion aber auch bis 22 Uhr.
Wochenendtermine sind manchmal nötig, aber eher selten.
Vielfältige Inhalte
Schnelligkeit und Originalität: Dies zu verbinden
ist nicht immer einfach. Dass Nachrichten gleichermaßen aktuell und
stilbildend sein können, lernen die Journalistenschüler bei Dozenten
der dpa.
Ausbildung in der Hauptstadt: Gerade im Bereich Bundespolitik bieten sich
den angehenden Redakteuren viele Chancen. Hintergrundgespräche mit Politik-Beratern
und Parlamentariern. Zwei Wochen Politikberichterstattung vor Ort in
Reichstag und Bundeskanzleramt.
Alle Darstellungsformen
Reportage, Kommentar, Porträt: Den angehenden Journalisten
werden wesentliche Grundlagen vermittelt. Darüber hinaus gibt es auch
Seminare zu Themen wie Arbeiten als freier Journalist oder Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit.
Die einzelnen Ausbildungsabschnitte variieren in der Länge. Meistens
dauert ein Themenblock ein bis drei Tage. Zu jedem Thema gibt es eine Einführung,
an die sich praktische Übungen anschließen.
Medien-Macher
Nach der Grundausbildung machen die Journalistenschüler selbst Zeitung Übungs-Depeschen. Tagesaktuelle Ausgaben: Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport, Lokales und Boulevard. Dabei stehen ihnen erfahrene Dozenten, etwa von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, vom Tagesspiegel, der Berliner Zeitung und der BILD-Zeitung zur Seite.
Wissenschaftler, Kunst- und Kulturschaffende, Politiker sowie die Chefredakteure der Berliner Zeitungen: In ausführlichen Hintergrundgesprächen stehen sie den Journalistenschülern Rede und Antwort.
Online-Journalismus
Auch die spezifischen Anforderungen der Online-Medien werden trainiert. So entstehen aktuelle Online-Depeschen zum Beispiel zur Internationalen Luftfahrtausstellung oder ganz einfach diese Webseite der BJS.
Rundfunkausbildung
Weiter geht's mit der Hörfunkausbildung: am Anfang steht die Sprecherziehung und die technische Einweisung in das digitale Schnittsystem Digas. Dann wird auch hier selbst geplant und produziert. Die Inforadio-Sendung ist purer Stress: Nachrichten alle 20 Minuten, moderieren und dabei immer aktuell sein.
Auch bei der Fernsehausbildung machen die Journalistenschüler alles selbst. Sie sind abwechselnd Redakteure, Moderatoren, Produktionsleiter, Cutter, Kameramänner und -frauen. Geschnitten wird analog mit Bändern oder digital mit dem Videoschnittprogramm Avid.
Zum Schluss: Die Praktika
Was die Journalistenschüler nach der Kompaktausbildung gelernt haben, können sie dann in mehreren Praktika unter Beweis stellen. Sie gehen zu dpa, Süddeutsche, ZDF, RBB oder Spiegel Online, nach Berlin, Hamburg, Washington oder Kapstadt – die Möglichkeiten sind unendlich.
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| Der Tag beginnt mit der Presseschau – alle wichtigen Zeitungen liegen bereit |
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| Schnell und originell: auch Nachrichten schreiben will gelernt sein |
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| Zwei Wochen Politik-Journalismus – vor Ort in Reichstag und Bundeskanzleramt |
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| Im Schulbetrieb kann auch mit ungewöhnlichen Formaten experimentiert werden |
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| Unter ständiger Beobachtung: Lernen durch offene Kritik |